Coolness-Training - für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
Das Coolness-Training ist eine Methode der Konfrontativen Pädagogik und hat seine Wurzeln in der konfrontativen Therapie (R.J. Corsini) und der provokativen Therapie (F. Farrelly). Es ist eine abgewandelte Form des Anti-Aggressivitäts-Trainings (J. Weidner) und wird vornehmlich präventiv in der Schule und in der Jugendhilfe als spezialisierte Trainingsmethodik des sozialen Gruppentrainings eingesetzt.
Das Coolness-Training hat einen lerntheoretisch-kognitiven Ansatz.
Verhalten, dass erlernt wurde, kann ebenso wieder verlernt werden. Basierend auf dem Grundsatz Gewalttäter/innen mit Akzeptanz zu behandeln, aber deren Taten zu verurteilen, werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrer Gewaltbereitschaft und ihren Gewalthandlungen konfrontiert.
Durch die möglichst direkte Konfrontation nach Norm- und Regelüberschreitungen wird eine Bewusstwerdung des unerwünschten Verhaltens unterstützt und friedfertiges Verhalten gefördert.
Oberstes Ziel des Coolness-Trainings ist die Gewaltfreiheit, die Vermeidung von Opfern und die Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln.
Inhalte des Trainings sind die Sensibilisierung für das Thema Gewalt, Bewusstmachung von Gewaltauslösern, Schaffung eines Empathiegefühls, Entwicklung und Erprobung von Handlungsalternativen, Erstellung einer Kosten- Nutzenanalyse bezüglich Gewalttaten, Berücksichtigung und Einbeziehung der Peer- Group als Möglichkeit der sozialen Regulierung.
Die Voraussetzungen für das Training sind ein klares Regelwerk mit entsprechenden Konsequenzen und der Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses zu den Kindern und Jugendlichen.
Zielgruppen sind gewaltbereite Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene.
Bitte fordern Sie ausführliche Informationen an!
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